Bloggeralphabet - A wie Arbeit / Ausbildung


52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen.
Alle zwei Wochen steht ein neues Stichwort im Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist.
Wie genau das Blogger-Alphabet funktioniert und wie du teilnehmen kannst, findest du hier.

Ich finde es immer spannend, etwas über die Person hinter dem Blog zu erfahren und genau deshalb mache ich beim Bloggeralphabet mit. Also nur für den Fall, dass sich jemand für mein Geschwafel interessiert. Und wer weiß, vielleicht kommt mir durch ein Thema ja die Idee überhaupt und ich revolutioniere die Buchbloggerwelt! Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch. Also, frohes Lesen!

Von September 2012 bis Januar 2015 habe ich tatsächlich darüber gebloggt, wofür ich arbeite. Meine Ausbildung habe ich ja bekanntlich bei Random House gemacht (Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt schon erwähnt habe. Ernsthaft, es ist nicht meine Absicht damit anzugeben!!) Nach der Ausbildung habe ich zwar auch in einem Verlag gearbeitet, das war allerdings kein Buchverlag und seit einem Jahr habe ich also nur noch hobbymäßig mit Büchern zu tun.
Mittlerweile habe ich dem Verlagswesen den Rücken gekehrt, weil ich leider ein paar Unschöne Erfahrungen in diesem Zeitschriftenverlag machen musste (Random House war super! Nur der Zeitschriftenverlag, wo ich hinterher war eben nicht) und daher umgezogen bin und nun in meinem gewünschten Bereich arbeite: im Personalwesen, genauer gesagt im Schulamt. Ich hatte in der Bewerbung dafür auch meinen Blog im Lebenslauf stehen. Gebracht hat es mir nichts.(Meistens denken die Leute eh, dass ich total gut mit Computern umgehen kann, weil ich Medienkauffrau bin. Ich nicke dann immer ganz kräftig und sage "Klar, darauf wurde sehr viel Wert gelegt!", in Wahrheit hat das mit der eigentlich Ausbildung aber nichts groß zu tun gehabt. Ich habe zwar am PC gearbeitet, aber Wunder kann ich auch nicht vollbringen.) Auf jeden Fall finde ich, dass ein Blog ruhig in einer Bewerbung stehen kann. Ich habe nicht explizit meinen Link eingetragen, ein einfaches "führen eines Buchblogs" hat mir gereicht. Das kommt wahrscheinlich immer ganz darauf an, was man machen möchte.

Meine Arbeitszeiten sind ziemlich human und deshalb habe ich immer noch viel Zeit zum Lesen und Bloggen. Auch wenn ich wohl wesentlich mehr lese. Meistens blogge ich am Wochenende, mehr Zeit und besseres Licht zum Fotos machen sind da die überzeugenden Argumente. Ob ich beim Bloggen etwas gelernt habe, das mir im Job hilft? Ich glaube nicht. Dafür war meine Ausbildung einfach zu dominierend, sodass es eher umgekehrt ist: Ich weiß jetzt, wie es intern in Verlagen abläuft und kann Dinge sowohl aus Blogger- als auch aus Verlagssicht verstehen.

Ich weiß gar nicht, ob mir das Bloggen noch so viel Spaß machen würde, wenn es mein Job wäre. Ich schreibe dann etwas, wenn mir danach ist. Erzwungene Texte sind doch doof und im schlechtesten Fall merkt man als Leser, dass gar nicht so viel Herz im Text steckt, wie es sein könnte. Von daher betrachte ich das Bloggen bloß als Hobby. Wenn ich keine Lust habe, dann mache ich eben nichts. Wenn ich viel Lust zum Bloggen habe, dann schaffe ich umso mehr. 

Kommentare:

  1. Ein schöner Beitrag! Ich erfahre gern etwas über die Person hinter dem Blog, gefällt mir!

    Aber ob ich meinen Blog in einem Lebenslauf angeben würde, weiß ich nicht. Käme wahrscheinlich wirklich auf die Stelle an.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  2. Hey,
    die Aktion klingt wirklich gut. Und ja! ICH interessiere mich für dein "Geschwafel" :-). Und ich finde es auch überhaupt nicht schlimm, dass du mehrfach erwähnst, wo du deine Ausbildung gemacht hast. Ich werde es hoffentlich irgendwann schaffen, n ein paar deiner Beitrage reinzulesen. Bisher habe ich sehr gute Erfahrungen mit Random House gemacht und habe - zumindest von einem Pressetermin bei der FBM 2015 - das Gefühl, dass dort ein lockeres und familiäres Verhältnis herrscht. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass im Verlagsgeschäft oft auch die Ellenbogen ausgefahren werden und man sich da irgendwie behaupten muss. Ich finde es sehr schade, dass du da schlechte Erfahrungen gemacht hast. Dennoch hoffe ich, dass dir dein neuer Job viel Freude bereitet und du hier gute Erfahrungen machst.

    Ich denke gerade bezüglich Rezensionsexemplaren kann es von Vorteil sein, wenn man sowohl Blogger- als auch Verlagsseite kennt.

    Ich bin gespannt auf weitere Artikel!
    viele Grüße
    Emma

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  3. Hallo! :)
    Ich habe deinen Blog gerade über Instagram entdeckt und finde es total schön hier! :)♡ Hättest du vielleicht Lust auf ein gegenseitiges followen?

    Alles Liebe,
    Lisa von hashtagbeyourself.blogspot.ch

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