Meine Meinung: E-Books und E-Reader

Man kommt ja nicht mehr an ihnen vorbei: E-Books und E-Reader.
Anfangs habe ich mich total dagegen gesträubt, wollte nichts damit zu tun haben und habe Argumente gesucht, die mich darin bestärken. Aber: irgendwann bin ich ihnen dann doch verfallen.
 
Zugegeben: ich habe von Technik nicht die geringste Ahnung, ich benutze meinen Reader und damit hat sich die Sache. Auf irgendwelchen Spezial-Schnickschnack kommt es mir gar nicht an. Ich will bloß trotzdem noch das Gefühl haben, ein Buch zu lesen und nicht eine SMS auf dem Handy.
 
Man bedenke: Ich arbeite in einem Verlag und bekomme sowieso schon viele Bücher und Printbücher stehen bei mir an erster Stelle. Nur manchmal ist ein E-Book wirklich praktisch...

Welchen Reader benutze ich?
Ich habe einen Kindle Paperwhite.
Ich bin da einfach nach Gefühl gegangen. Den Tolino mag ich vom Aussehen her schon nicht (sorry) und nach Begutachten im Laden, fand ich auch, dass das Lesen (für mich!) auf dem Kindle angenehmer ist. Die Beleuchtung im Paperwhite ist wirklich echt praktisch und daher habe ich diesen und nicht den normalen.
Ich übertrage meine E-Books immer per USB auf den Kindle, weil ich kein WLAN habe. Funktioniert auch alles super, allerdings habe ich mich anfangs immer gewundert (und geärgert), dass die Cover gar nicht angezeigt werden.
Falls es noch jemandem so geht ein kleiner Tipp: Sobald der Kindle mit WLAN (heißt für mich: auf zur Bibliothek!) verbunden ist, dauert es einen kleinen Moment, aber dann wird alles aktualisiert und die Cover werden angezeigt.
 
Naja, ich denke vor allem bei Readern ist alles Geschmackssache.

Wann benutze ich meinen Reader?
Hauptsächlich auf dem Weg zur Arbeit (Ich kann, merkwürdig aber wahr, im Bus keine Bücher lesen, ohne dass mir übel wird. Mit dem Kindle habe ich das Problem nicht.) und im Zug. Und wenn ich Zug fahre, dann zwischen 6 und 7 Stunden am Stück und da ist so ein Reader dann doch leichter als ein Hardcover. Aber auch Zuhause lese ich manchmal gerne E-Books. Dann kommt ein bisschen Abwechslung ins Lesen (und auf dem Kindle angefangene Bücher möchte ich schließlich auch beenden.)
Im Urlaub außerhalb Deutschlands benutze ich meinen Reader eigentlich gar nicht. Wenn mir ein Printbuch in den Sand oder (schlimmer) in den Pool fällt, ist das einfach Pech. Wenn mir der Kindle in den Pool fällt ist das vor allem ärgerlich.

Welche E-Books lese ich?
Hauptsächlich Taschenbücher. Also Bücher, die sich schnell weglesen lassen und ich nicht so unbedingt im Regal stehen haben muss. Ich bin ein Hardcover-Mensch, deshalb habe ich die auch irgendwie lieber im Regal stehen und die Taschenbücher werden gestapelt und voreinander gestellt. Allerdings gibt's natürlich auch Taschenbücher, die ich so im Regal stehen haben will! Ich hab aber auch ein bisschen Platzmangel bei mir, da gewinnt der Reader dann auch.
Ich habe auch ziemlich viele Kurzgeschichten oder Zusatzgeschichten zu Büchern auf dem Kindle, weil die kostenlos waren, genauso wie Klassiker. Man kann über diese Abhängigkeit von Amazon streiten wie man will, aber die kostenlosen Bücher finde ich schon echt gut. Und dann sind da natürlich noch die Selfpublisher, deren Bücher man über Amazon schnell auf dem Kindle hat. Meistens ist es auch einfach abhängig vom Preis.
 
Wie steht ihr zu dem Thema?

1 Kommentar:

  1. Hallo Emma,

    E-Reader sind eine tolle Sache. Ich habe mir den Kindle vor zwei (oder drei?) Jahren auch nur schenken lassen, weil ich im Buchgeschäft wissen wollte, wie das mit den E-Books läuft. Und es hat sich auch gelohnt :)
    Mittlerweile habe ich den Kindle wie meine Geldbörse und mein Handy fast immer dabei, damit man schnell mal in einer freien Minute lesen kann. Printbücher habe ich auch teilweise noch dabei, wenn es die Tasche erlaubt ^^
    Ich würde gerne noch mal ein anderes Modell als die von Amazon testen, aber bisher bin ich echt zufrieden. ich brauche keine Farbe, kein Internet, keine Spiele. Nur Text. Das reicht mir. Abhängig von Amazon fühle ich mich überhaupt nicht, weil ich mittlerweile auch Rezi-Exe und woanders gekaufte E-Books auf dem Kindle habe. Alles machbar :)

    Wer sich total dagegen wehrt, sorry, aber dem entgeht etwas. E-Reader sind eine wunderbare Ergänzung. Sie sparen Platz, Geld und Gewicht. Besonders für englische Bücher sind sie Gold wert, weil man weder warten muss noch Versandkosten hat. E-Reader werden mir nie das Printbuch ersetzen, aber ich finde die Möglichkeit unheimlich praktisch. Und es kommt mir auch nicht vor wie Bildschirmlesen (wobei es sich nach ein paar Stunden schon bemerkbar macht), weil die Reader eben doch anders sind als die beleuchteten.

    So stehe ich dazu :)

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