Das Wunder des Pfirsichgartens - Sarah Addison Allen

Inhalt
In einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina führt Willa Jackson einen gemütlichen Laden, der mit herrlichem Gebäck und Kaffee lockt. Dann allerdings gerät ihr Leben ziemlich durcheinander, als die alte Villa, die einst im Besitz der Jacksons war, renoviert wird. Plötzlich flattert ihr mit der Einladung zur Neueröffnung nicht nur ein Mann ins Haus, sondern auch die umtriebige Paxton Osgood, die den Umbau leitet. Zusammen entdecken die beiden jungen Frauen im Garten des Anwesens ein Familiengeheimnis, das allerlei wunderliche Dinge in Gang bringt …(Quelle)

Meinung
Ich weiß gar nicht, wo ich bei diesem Buch anfangen soll. Es war nicht schlecht. Aber es war eben auch nicht gut. Es war eher ein Wirrwarr aus Familienverhältnissen und Verbrechen. Wenn ich mir das Cover ansehe, denke ich an eine Mischung aus Chicklit und Familiensaga. Wenn ich mir den Klappentext durchlese, kommt auch noch etwas Magie ins Spiel. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kam es mir eher wie eine schlechte Vorabendserie vor.
Das Problem an dem Ganzen: man erwartet hinter dieser Geschichte einfach keinen Kleinstadtkrimi. Die Geschichte artete nämlich mehr zu einem Krimi aus, als zu einer Geschichte, in der es „allerlei wunderliche Dinge“ gibt. Wunderliche Dinge gibt es nicht wirklich. Es gibt verstrickte Familienverhältnisse und dann kommt noch Mord ins Spiel und die ganze Geschichte verliert an Charme. Die Personen werden teilweise unausstehlich und nervig und die Liebesgeschichten, die die Autorin versucht aufzubauen, sind unglaubwürdig. Die Personen sind mehr dahingeklatscht, ohne groß darüber nachzudenken.
Ein Problem, das ich beim Lesen hatte war, dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschildert wird. Die Kapitel sind nicht lang und dann immer wieder zwischen fünf oder sechs Personen wechselnd, macht das Lesen keinen Spaß.
Es gibt auch Stellen im Buch, die mir gefallen haben, so ist das ja nicht. Willas Arbeitskollegin zum Beispiel, fand ich wirklich lustig. Nur leider kommt sie nicht so häufig vor.
Ich wurde von diesem Buch leider wirklich enttäuscht. Es hatte Längen und wurde auf Dauer teils wirklich langweilig. Ich hatte mich gefreut, es zu lesen, weil ich von „Die Mondscheinbäckerin“ so begeistert war, aber dieses Buch war leider nichts.


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