Elixir

Autor: Hilary Duff
Seiten: 318
Verlag: cbt
Preis: 14,95€

Inhalt:
Cleas ist die Tochter berühmter Eltern und arbeitet unter einem anderen Namen als Fotografin. Als sie mit ihrer besten Freundin in Europa unterwegs war und sich später die Bilder ansah stellt sie fest, dass auf jedem Foto der selbe Mann zu sehen ist. Plötzlich bekommt sie nachts Träume, in denen dieser Mann und sie die Hauptrollen spielen. Sie bekommt es mit der Angst zu tun und vertraut sich ihrem besten Freund Ben an, der ihr daraufhin im Büro ihres seit einem Jahr verschwundenen Vaters Bilder zeigt, auf denen, genauso wie auf ihren, der Mann zu sehen ist. Allerdings sind diese Bilder 17 Jahre her und der Mann hat sich kein Stück verändert. Daraufhin verändern sich auch ihre Träume.
Als Clea und Ben für einen neuen Fotoauftrag nach Rio fliegen, steht Clea IHM auf einmal gegenüber. Er rennt davon, doch sie und Ben holen ihn ein und flüchten mit ihm gemeinsam vor Leuten die, behauptet er, hinter ihm her sind wegen des Elixirs des Lebens. Clea glaubt kein Wort davon, denn auch ihr Vater und Ben redeten ständig von diesem Elixir. Der Mann stellt sich als Sage vor, der angeblich weiß, was mit ihrem Vater passiert ist und was es mit dem Elixir auf sich hat. Clea und Ben machen sich mit ihm auf den Weg...

Was sage ich dazu?
In diesem Buch steckt verdaaaaaaaaaammt viel Handlung, ich hab den Inhalt schon stark gekürzt. Trotzdem hat mir das Buch echt gut gefallen. Am Anfang hab ich mich immer gefragt, was die Geschichte mit einem Elixir zu tun haben soll, aber dann wurde klar, dass sich die ganze Geschichte um das Elixir des Lebens dreht. Es geht um frühere Leben und einen Teufelskreis aus Liebe und Tod und wie jeder seine feste Rolle in diesem Teufelskreis hat. 
Als Clea den Mann auf den Bildern sieht, bekommt sie merkwürdige Träume, jede Nacht ist sie eine von vier Frauen und Sage ist jedes Mal ihr Freund. Nachdem sie Ben eingeweiht hat werden es Albträume, ebenfalls als eine von vier Frauen und mit Sage als Freund stirbt sie. Das ganze wurde im Buch mit Mythologie erklärt, was eigentlich so gar nicht mein Thema ist, aber echt interessant wurde. Das Buch ist ein Mystery-Thriller und es gab echt Stellen im Buch, da habe ich mich beim Lesen echt erschreckt, weil Sachen so plötzlich passiert sind und einfach gut geschrieben wurden. Man weiß bis zum Ende nicht, ob man Sage nun vertrauen kann oder nicht, weil er sich einerseits wie ein richtiger Freund benimmt und dann wieder wie ein ***** (ihr wisst schon). Es ist kein blutrünstiger Roman, aber einige Stellen waren schon ziemlich.. naja nicht ganz so lecker beschrieben. Den Titel Mystery-Thriller hat sich das Buch auf jeden Fall verdient! Als dann auch noch Shakespeare dazukam, gehörte "Mystery" doppelt unterstrichen. 
Eine Liebesgeschichte darf bei sowas dann ja auch nicht mehr fehlen und die gabs auch, allerdings nicht auf Biegen und Brechen erzwungen, sondern gehörte sie da einfach rein. Die ganze Geschichte ergab einfach nur durch diese Liebesgeschichte einen Sinn. Es geht darum, dass Clea und Sage anscheinend Seelenverwandte sind und auch Ben mit ihren vorherigen Geschichten in früheren Leben etwas zu tun hat. 
Und das Cover finde ich richtig richtig richtig schön! die Blume dadrauf ist nämlich Bestandteil der Geschichte und es ist einfach so schlicht gehalten und steht im Kontrast zu der ganzen Handlung. Irgendwie toll.
Das einzige was fehlt ist, was nun mit Cleas Vater passiert ist. Davon wurde nichts mehr gesagt und es gab auch was die Liebesgeschichte angeht einen richtig miesen Cliffhanger. Aber es gibt, ich glaube bis jetzt nur auf englisch, einen zweiten Teil. Also abwarten und Tee trinken! Trinkt jemand mit?

Fazit
Spannung, ein wenig Action und Gefühle. Schöne Mischung und super umgesetzt. Bis zum Schluss hat man keine richtige Ahnung, was eigentlich genau los ist. Es geht um die Vergangenheit, um frühere Leben, Liebe und Tod und einen Teufelskreis daraus. Es ist nicht so eine Geschichte von der Sorte, die es in letzter Zeit viel gibt. Jedenfalls habe ich sowas noch nicht gelesen und ich finde DAVON sollte es mehr geben. Oh, Tee ist fertig!

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