Wunderherzen

Autor: Erin Kaye
Seitenzahl: 501
Verlag: Piper
Preis: 9,95€

Klappentext
Schon immer treffen sich Kirsty, Clare, Janice und Patsy regelmäßig in ihrem Lieblingscafé in Ballyfergus. Sie haben gemeinsam geweint, vor Kummer wie vor Glück, unzählige Tassen Tee und ebenso viele Gläser Wein geleert. Die verwitwete Kirsty verliebt sich in den falschen Mann. Patsys Tochter macht ein erschütterndes Geständnis. Janice muss sich ihrer Vergangeneit stellen. Und Clare will ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen. 

Was sage ich dazu?
Hm. Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem mir die Protagonisten so unsympathisch waren. Das Buch fängt finde ich ganz gut an, an Silvester sind die Freundinnen bei Janice und machen Pläne für das neue Jahr. Und dann fängt das Drama an. Alle haben sie ein furchtbares Leben und schon kommt der Satz "Darauf trinken wir erstmal!" oder "Das klingt für mich nach einem Glas Wein!". Überhaupt hab ich das Wort "Wein" glaub ich öfter gelesen als "und". Sie sind am meckern. Am sich selbst bemitleiden. Am streiten. Und so weiter.
Die Protagonistinnen wurden total oberflächlich beschrieben und ich hatte echt Probleme mir zu merken, wer jetzt welches Problem hatte und welche Kinder zu wem gehörten und auch welcher Mann. Von einem Kapitel zum Nächstens schienen sie manchmal eine komplette Charakterumwandlung gehabt zu haben. Und das Geschehen zu verfolgen war auch nicht ganz einfach, weil der nächste Satz dann auf einmal 3 Tage später gespielt hat und man denkt sich nur "hä?". Kirsty verliebt sich meiner Meinung nach nicht in den falschen Mann, sie freut sich nämlich, dass er ihr einen Heiratsantrag macht. Naja.

Fazit
Die Protagonisten sind ziemlich oberflächlich beschrieben und die Geschichte ist ziemlich verwirrend gestrickt. Kann man mal lesen, muss man aber nicht.

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