Waffenstillstand

Ich habe "Der Frühstückskrieg" nach ca. 120 Seiten abgebrochen.
Der Klappentext hat sich eigentlich total gut angehört.
Einer Frühstücksfernsehen-Moderatorin wird gekündigt und stattdessen wird eine jüngere für sie eingestellt. Daraufhin versteckt sie sich, weil das ja soooo ein megahammerheftiggroßer Skandal ist, bei ihren Eltern, die genau wie sie selbst, sarkastisch, pessimistisch, zynisch, ironisch und ich weiß nicht was noch sind. Ihre Kollegen sind übrigens auch so. Und dann hat sie noch ein kleines Problemchen mit Alkohol. Bis dahin bin ich gekommen und hatte dann keine Lust mehr.
Irgendwann sollen (laut Klappentext) Fotos und co. über sie auftauchen in nicht so netten Situationen und die Frage stellt sich, wer das alles in den Umlauf bringt.
Dazu bin ich aber nicht gekommen, weil mir das Buch total unsympathisch ist. Jede Seite beschreibt nur die Negativen Seiten ihres Lebens, alles ist schlecht und es werden Wörter benutzt die möchte ich hier nicht benutzen ;) 
Ich hab gedacht, das hier ist eine lustige Geschichte, aber das ist so ein Drama und Gequängel, dass ich das Buch nach gaaaanz weit hinten im Regal verbannt habe. 
Ich hab ja echt gar nichts gegen lustige Bücher, ganz im Gegenteil, aber auch diese gewollt lustigen Situationen/Gespräche/Gedanken, die in jedem zweiten Satz stecken und sich alle gleich anhören, müssen echt nicht sein. Das ist zu viel des Guten.
Also herrscht jetzt Waffenstillstand zwischen mir und diesem Buch, indem wir uns einfach nicht mehr so schnell begegnen ;)

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