Dinner for one, Murder for two

Ein neuer Fall für Pippa Bolle

Autor: Auerbach & Keller
Seitenzahl: 428
Verlag: List
Preis: 8,99€

Klappentext
Mord ist ihr Hobby.
Pippa Bolle ist begeistert. Ihre englische Oma macht Urlaub in Berlin und beordert die Enkelin als Haushüterin nach Stratford-Upon-Avon, dem Heimatort Shakespeares. Doch ehe Pippa sich versieht, wird sie zur Chefermittlerin. Der weltberühmte deutsche Theater-Regisseur Hasso von Kestring wurde ermordet und es gibt viele Verdächtige. Ein spannendes Schauspiel in mehreren Akten beginnt, bei dem Pippa bald nur noch eins weiß: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner.

Was sage ich dazu? 
Ich liebe ja Theater und England und allein deshalb hab ich mir das Buch gekauft. Aber ich hab doch mehr Krimi erwartet, als drin war. Der Regisseur wird nicht sofort ermordet und das Buch basiert deshalb auch nicht auf diesem Mord. Er wird irgendwo zwischen 250 - 300 (iiirgendwo da) getötet. Bzw. er kippt einfach um. Vor ihm sterben auch schon ein Hund und ein Reporter. 
Pippa ist da, um eine Theatergruppe zu betreuen und muss sich deshalb mit besagtem Regisseur herumschlagen und arbeitet später mit der Polizistin zusammen, weil nur jemand aus der Theatergruppe der Mörder sein kann. Und dieser Regisseur hat sich wirklich so gar keine Freunde gemacht... Ob sie dann die Chefermittlerin ist, ist dann wohl Ansichtssache. 
Zwischen Geburtstagspartys, Proben und einer Katze-Suchaktion wird dann ermittelt.
Das Buch lässt sich aber trotzdem locker lesen und ist auch nett und unterhaltsam geschrieben. Die beiden Autoren haben nicht aus Pippas Sicht geschrieben und deshalb spielen sich ab und zu Szenen ab, in denen sie gar nicht vorkommt, die einem aber helfen, bei der aufklärung der Morde mitzudenken. Jede Person hat ihren eigenen Charakter und man merkt schon am Schreibstil, wer grade spricht, was ich echt gut finde. Somit haben wir es hier nicht mit einem schrecklich-gruseligen Krimi zu tun, der erst um 22 Uhr läuft, sondern mehr mit einem Tatort (guckt das wer?). Könnte auch dieser typisch englische Krimi sein, die sind ja auch nicht so blutig (Gott sei Dank...). 
Das ist ja schon das zweite Buch über Pippa (das erste hab ich nicht gelesen) und an zwei oder drei Stellen wird sich auf das erste Buch bezogen, aber das stört überhaupt nicht, ob da nun die Sätze stehen oder nicht ist egal.
Das Buch handelt im Großen und Ganzen von der Theatergruppe, die ein Stück für ein Shakespeare-Festival probt. Teilweise war ich ein wenig verwirrt von den vielen Leuten, diese wurden aber am Anfang kurz beschrieben. Die meiste Zeit wird im Buch über das Stück geredet bzw. geprobt bzw. sonst was gemacht. Weil ich Theater aber liebe und auch selber spiele fand ich das ganze echt gut, auch weil ich das Stück, das im Buch gespielt wird, selber schon gespielt hab. Aber für die nicht-so-Theater-Freunde ist das vielleicht manchmal ein wenig langweilig. 

Fazit
Ein lockerer, trotzdem lustiger Krimi, den man abends lesen kann, ohne sich unter der Bettdecke verstecken zu müssen ;)

Mein Highlight ist und bleibt die Queen auf dem Cover :D

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